Meditation
Was ist Meditation?
Meditation bedeutet im Buddhismus »müheloses Verweilen in dem, was ist«. Dieser Zustand wird durch Beruhigen und Festhalten des Geistes oder durch die Arbeit mit inneren Energien und Lichtformen verwirklicht. Am wirksamsten ist jedoch die ständige Identifikation mit der eigenen Buddhanatur, und zwar nicht nur während, sondern auch außerhalb der Meditationssitzungen.
Unsere Hauptpraxis - Die Meditation auf den 16. Karmapa
Die Meditation auf den 16. Karmapa enthält die wirksamsten Mittel des Diamantwegs und ist die wichtigste Praxis in unseren Zentren. Sie eignet sich besonders für neue Besucher. Sie dauert rund 30 Minuten und wird auf Deutsch geleitet. Danach gibt es genügend Zeit für Fragen.
Zuflucht-Meditation
Die "Kurze Zuflucht"-Meditation ist der Einstieg in den Diamantweg-Buddhismus und die Vorbereitung für die Grundübungen. Sie dient dazu herauszufinden, ob der Diamantweg für einen geeignet ist. In den Zentren bekommt man Erklärungen, um mit der Praxis der "Kurzen Zuflucht"-Meditation beginnen zu können.
Die Grundübungen
Nach der "Kurze Zuflucht"-Meditation kann man mit den Grundübungen (tib.: Ngöndro) beginnen. Sie bestehen aus vier Meditationen, die aufeinander aufbauen. In den Zentren werden Einführungen in die Grundübungen gegeben.
Phowa - Vorbereitungen auf das "Bewusste Sterben"
Die Phowa-Meditation (deutsch: Bewusstes Sterben) wird im Diamantweg verwendet, um den Geist auf den Augenblick des Todes vorzubereiten. Lama Ole Nydahl gibt mehrmals im Jahr Phowa-Kurse. Zur Vorbereitung ist die Meditation auf den "Buddha des Grenzenlosen Lichts" erforderlich, die in allen Zentren erklärt wird.
Meditation auf den Buddhaaspekt "Liebevolle Augen"
Die Erleuchtung ist gekennzeichnet durch Furchtlosigkeit, Freude, Weisheit und aktives Mitgefühl. Mitgefühl ist der Wunsch, dass alle fühlenden Wesen frei von Leid und den Ursachen des Leids sein mögen. Die Meditation auf den Buddha "Liebevolle Augen" ermöglicht es Mitgefühl gezielt zu entwickeln.




