Von Tod und Wiedergeburt. Ein Vortrag von Lama Ole Nydahl am 1.November in der UdK in Berlin

Von Tod und Wiedergeburt
Ein Vortrag von Lama Ole Nydahl am 1.November in der UdK in Berlin

 

Konzertsaal der UdK, Hardenbergstr. 33 (Ecke Fasanenstraße), 10623 Berlin-Charlottenburg
Donnerstag, 01.11.2012, 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: 12.- EUR

Vortrag: Lama Ole NydahlDer wohl bekannteste westliche buddhistische Lama, Ole Nydahl, wird am 1. November erneut Berlin besuchen. In seinem Vortrag zum Thema „Von Tod und Wiedergeburt“ wird er einen lebendigen Eindruck des überlieferten  buddhistischen Wissens über das Sterben vermitteln. Etwa alle zweieinhalb Minuten stirbt in Deutschland jemand, doch im Alltag blenden viele Menschen lieber aus, dass sie irgendwann einmal Teil dieser Statistik sein werden. Die  buddhistische Sichtweise auf das Sterben hingegen kann helfen, dem Tod selbst furchtlos zu begegnen und auch nahestehenden Menschen beizustehen.

Lama Ole Nydahl erklärt, wie Buddha den Sterbeprozess und die anschließende Wiedergeburt beschrieb. Nachdem das Bewusstsein den toten Körper verlassen hat, werden ungefiltert die kraftvollen Möglichkeiten des eigenen  Geistes, aber auch die gespeicherten Eindrücke erfahren. Weil der Geist stets von dem angezogen wird, was er kennt, bindet er sich spätestens nach sieben Wochen wieder an ein zukünftiges Elternpaar mit ähnlichen Prägungen und Gewohnheiten. Diese Eindrücke lassen sich zu Lebzeiten gezielt gestalten. Auch durch Meditation kann man sich auf das Sterben und die Zeit danach vorbereiten.

TodundWiedergeburtLama Ole Nydahl ist einer der bekanntesten Meistern der Phowa-Meditation, mit der das bewusste Sterben geübt werden kann, und Autor des Buches „Von Tod und Wiedergeburt“ (Knaur, 2011). Vor 40 Jahren beauftragte der 16.  Karmapa, das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie und einer der angesehensten Yogis Tibets, Ole Nydahl und seine Frau Hannah, seine ersten europäischen Schüler, den Diamantweg-Buddhismus weltweit zugänglich zu machen.  Das dänische Paar hat seitdem beinahe 650 buddhistische Zentren zwischen Wladiwostok und San Francisco, zwischen Oslo und Santiago de Chile gegründet, darunter auch zwei Zentren in Berlin.